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Kabel ade – Werne verbindet über W-LAN
 
Dienstag, 28. September 2010 
 
Die beiden Lichtsignalanlagen Freiherr-vom-Stein-Straße / Kamener Straße (Anlage 9.18) und Freiherr-vom-Stein-Straße / Lippestraße (Anlage 9.19) in der Stadt Werne kommunizieren über eine erstmalig eingerichtete W-LAN Verbindung nach dem Master-Slave Prinzip miteinander.



Innenstadtring B232 der Stadt Werne mit LSA  9.18 und 9.19


Die LSA 9.18 übernimmt dabei die Masterfunktion und wählt über eine implementierte Programmauswahl das optimale Programm in Abhängigkeit von der Verkehrsbelastung aus. Die Verkehrsbelastung wird dabei über virtuelle Schleifen der installierten Netzwerk-Videokameras ermittelt. Die LSA 9.18 sendet ihren Programmzustand über die W-LAN Verbindung an die in 270m Entfernung installierte LSA 9.19, die in das äquivalente Programm schaltet. Da die W-LAN Kommunikation in beide Richtungen funktioniert, meldet die Anlage 9.19 ihren Zustand permanent zurück an die Masteranlage 9.18.


Die LSA 9.18 wählt also solange koordinierte, verkehrsabhängige Programme aus, wie die LSA 9.19 in Betrieb ist. Ist dies aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr der Fall und die LSA 9.19 ist aus, wechselt die Musteranlage 9.18 unverzüglich in die verkehrsabhängige Einzelsteuerung.


Über die W-LAN Verbindung ist der Grundstein für eine Vernetzung in Werne gelegt. Weitere Lichtsignalanlagen können problemlos über W-LAN angeschlossen bzw. eingebunden werden.

 

Realisiert wurde die verkehrsabhängige Steuerung und die Programmauswahl mit Actros-Steuergeräten der Fa. Signalbau Huber (jetzt SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH) und einer Direktversorgung über den LISA-Arbeitsplatz.

 


Auslegermast mit netzwerkfähiger Videokamera



Auslegermast mit W-LAN Komponente



Actros Steuergerät mit W-LAN Baugruppen

 



Die W-LAN Übertragungsstrecke wurde von der Fa. RBS-NETKOM errichtet.
Die in der Stadt Werne geschaffene W-LAN Verbindung sichert somit neue Möglichkeiten der Vernetzung und stellt eine Basis für weiterführende Projekte dar, ohne mit schwierigem und kostenintensivem Tiefbauaufwand rechnen zu müssen, der bei herkömmlicher Koordinierung von Lichtsignalanlagen auftritt.


Weitere Einzelheiten sind von Herrn Christian Grunwald unter Tel.0201-3191420 zu erfragen.

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