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Westtangente Freising versus vorhandenes Straßennetz
 
Montag, 13. Mai 2013 
 
Die Universitätsstadt und große Kreisstadt Freising liegt nördlich von München an der Isar. Sie ist Verwaltungssitz des Landkreises Freising und nach München, Ingolstadt und Rosenheim die viertgrößte und die älteste Stadt im Regierungsbezirk Oberbayern.
Die Stadtpläne von 1810 bis 2010 zeigen besonders die starke bauliche Erweiterung und die entsprechende Einwohnerentwicklung in den letzten 30 Jahren.

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Der 28,5 km von München entfernte und 1992 eröffnete neue „ Flughafen München Franz-Josef-Strauss“ im Erdinger Moos hat neben einigen gewerblichen Neuansiedlungen daran einen entscheidenden Anteil. Die verkehrliche Erschließung und Anbindung erfolgt dabei hauptsächlich über die BAB A9 und A92, die Bundesstraße B11 sowie die S-Bahnlinie München – Flughafen.

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Verkehrsplanung Region Flughafen München
Stadtplan Freising heute
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Verkehrstechnisch gesehen stellt Freising ein Nadelöhr für den Raum westlich und nordwestlich des Flughafens „München FJS“ dar. Etwa 33000 Fahrzeuge rollen täglich über die Isarbrücke der Stadt, auf den Straßen im Nordosten sind es immerhin ca. 23000Fahrzeuge. Eine Westtangente würde die Verkehrsbelastung in der Stadt deutlich senken.

Geplante Maßnahmen zum Straßenbau des Flughafens München (Webseite Stadt Freising)

Die von verschiedenen Planungsbüros prognostizierte Zunahme des Verkehrs wurde infolge der rasanten Entwicklung in Freising viel früher erreicht und zeigt seit einigen Jahren entsprechende Auswirkungen auf den Verkehrsablauf.

Seit 2002 wurden deshalb die 42 Lichtsignalanlagen der Stadt Zug um Zug modernisiert. Durch vollverkehrsabhängige Steuerungen kann dadurch der Verkehr im Normalfall noch „flüssig“ gehalten werden, jedoch schon kleine Störungen im Straßensystem bewirken schnell Staus in bestimmten Teilbereichen, da der Straßenquerschnitt an der Belastungsgrenze liegt und Erweiterungen nicht möglich sind. Die aufgetretenen Staus sind zudem für den einzelnen Verkehrsteilnehmer nicht oder nur schwer nachvollziehbar, da die Stauursachen wie z. B. Parken in zweiter Reihe oder verzögertes Anfahren bereits einige Minuten zurückliegen kann bzw. in anderen Teilbereichen der Stadt stattfindet. Um möglichst schnell Störungen im System erkennen und annähernd zeitnah darauf reagieren zu können, wurde bereits eine Störmelde- und Erfassungseinrichtung in der Stadt in Betrieb genommen, damit unmittelbar kann Erkennen einer Störung an der Beseitigung des aufgetretenen Problems gearbeitet werden kann und diese unerwünschten Erscheinungen zeitlich minimiert werden.

Da eine Vergrößerung des Straßenquerschnitts im Kernbereich der Stadt nicht möglich ist und echte Alternativrouten fehlen, steht seit einigen Jahren der Bau einer Umgehungsstraße im Westen der Stadt Freising, die sogenannte „Westtangente“ zur Diskussion.
Von der PVT Essen GmbH wurden anhand einer Parallelsimulation mit und ohne Westtangente am Lisa-Arbeitsplatz die Verkehrsströme im Stadtgebiet dargestellt und die Auswirkungen analysiert.

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Übersichtsplan Westtangente Freising (Zum Vergrößern ins Bild klicken!)

In der Simulation ist die Entlastung speziell an dem starken Linksabbiegerverkehr am nordöstlichen Knotenpunkt B11 Münchener Straße –ST 2084 Saarstraßezu erkennen. Die Rückstaus in dieser Zufahrt reduzieren sich und die Fahrzeiten im Gesamtsystem verringern sich.

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Knotenpunkt B11 Münchner Straße / Bahnhofsstraße
Knotenpunkt B11 Münchner Straße / Saarstraße
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Es konnte ferner mittels der Simulation dargestellt werden, dass durch den Bau der westlichen Umgehungsstraße (Westtangente) die Verkehrsbelastung soweit sinken würde, dass eine Reduzierung der Umlaufzeiten an einigen Lichtsignalanlagen möglich ist, was kürzere Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer und insbesondere für Fußgänger an den Lichtsignalanlagen der Stadt Freising ergibt.
Zudem stehen mit einer westlichen Ortsumgehung ausreichend Reserven zur Verfügung, um die prognostizierten Verkehrszuwächse aufnehmen zu können.


Simulation Freising mit Westtangente

Durch die von PVT Essen GmbH durchgeführte Parallelsimulation wird schnell und eindrucksvoll ersichtlich, welche qualitativen Auswirkungen die Ortsumgehung auf das gesamte Stadtgebiet Freisings hat. Damit liegt nun ein wichtiges und sicheres Entscheidungskriterium für die Stadt Freising vor.

Aus verkehrstechnischer Sicht ist die Westtangente in allernächster Zeit unabdingbar, um die Lebensqualität in der Stadt Freising zu erhalten und gute Voraussetzungen für eine prosperierende Zukunft in unmittelbarer Nähe zum Flughafen München die Grundlagen zu legen.


Weitere Details können unter der Telefonnummer 0201-3091 420 von Herrn Klar und Herrn Grunwald erfragt werden.
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